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In der Entwicklung des Orca Transporters war die Reduzierung des Luftwiderstands die zentrale Stellschraube für maximale Effizienz. Jede Kurve und jede Kante der Außenhaut wurde mit dem Ziel entworfen, den Kraftstoffverbrauch spürbar zu senken und die Reichweite durch aerodynamische Präzision zu maximieren. Anstatt uns auf konventionelle Designs zu verlassen, haben wir die Formen des Fahrzeugs direkt aus den physikalischen Anforderungen der Strömungsdynamik abgeleitet.

Der entscheidende Durchbruch gelang uns durch den Einsatz hochmoderner CFD-Simulationen mit Simcenter STAR-CCM+. In diesem digitalen Windkanal konnten wir die Luftströme visualisieren und die Außenhautgeometrie in unzähligen Iterationen verfeinern. Diese gezielte Aerodynamik-Optimierung ermöglichte eine signifikante Senkung des Luftwiderstandsbeiwerts. Das Ergebnis ist eine leistungsfähige Fahrzeughülle, die den Widerstand minimiert und so die Effizienz auf jedem Kilometer steigert, ohne die Motorleistung unnötig zu beanspruchen.

Beim Bau des Orca Transporters verschmelzen so Ingenieurskunst und innovatives Design zu einer funktionalen Einheit. Die CFD-optimierte Außenhaut ist nicht nur ein ästhetisches Merkmal, sondern das Resultat einer datengeschützten Entwicklung, die zeigt, wie moderne Strömungssimulation die Mobilität von morgen definiert. Durch diese technologische Tiefe erreichen wir eine Form der Effizienz, die in der Fahrzeugfertigung neue Maßstäbe setzt und den Orca zu einem Vorreiter in Sachen Ressourcenschonung macht,

Dreiviertelansicht des ORCA Transporters mit farbigen Stromlinien, die die Luftführung über die Fahrzeugfront und das Dach zeigen.

Hochauflösendes Rendering des ORCA Transporters in Weiß mit orangefarbenen Strömungsvektoren zur Illustration der aerodynamischen Effizienz.

Seitenansicht des ORCA Transporters mit visualisierten Strömungslinien aus der Simcenter STAR-CCM+ Simulation zur Optimierung des Luftwiderstands.

Top-Down Ansicht der CFD-Simulation des ORCA Transporters zur Analyse der laminaren Strömung über das Fahrzeugdach.

CFD-Simulation des ORCA Transporters in der Seitenansicht zeigt laminare Strömungsverläufe entlang der optimierten Außenhaut zur Reduzierung des Luftwiderstands

Qualität und Langlebigkeit sind ein wesentliches Merkmal des Orca Transporters. Um dies nachzuweisen, unterzog sich der erste Prototyp der Schlechtwege Erprobung. Der Gesetzgeber fordert für die Stabilität von Transportern nur eine Berechnung, die Entwickler und Versuchsingenieure von Reiter, die hinter der Orca Entwicklung stecken, verlangen mehr. Die Königsdisziplin heißt Schlechtweg-Erprobung. Hinter dem Begriff stehen große Strapazen für den Orca. Bei der gnadenlosen Schlechtweg-Erprobung entspricht ein Kilometer auf ausgesuchten Rüttelpisten rund 100 Kilometern in der Praxis.

Die zahlreichen Fahrbahnen im Testcenter in Markbronn repräsentieren typische Fahrbahnoberflächen wie Kopfsteinpflaster, Querrillen und Schlaglöcher. Sie malträtieren die Fahrzeugstruktur extrem. Das Versuchsteam von Reiter hat für die Erprobung definierte Bahnen zu einer Schlechtwegrunde zusammengestellt. Das Fahrprogramm ist präzise vorgegeben, dass betrifft sowohl die Abfolge der Bahnen als auch die Geschwindigkeit. Ein Beleg für das Extremprogramm: Obwohl die Stoßdämpfer beim Test über eine spezielle Kühlung verfügen, müssen sie während des gesamten Zeitraums zwei Mal getauscht werden.